Aufgeschoben, nicht aufgehoben: Peter Stübinger will Telstars-Konzerte nachholen

Nach der Absage der Telstars-Abschiedskonzerte diesen Sommer in Limmersdorf und Trockau will der Kulmbacher Band-Chef Peter Stübinger erstmal wieder zu Kräften kommen, hat er uns im Radio Plassenburg-Interview gesagt:
Ich sag’s wie es ist. Am 14. Juni haben einen derartigen Schwächeanfall gekriegt – mitten in der Nacht – kein Mensch weiß warum. Und dann hab ich das Zweifeln angefangen. Und jetzt vor 14 Tagen haben wir eine Probe gemacht, unter Live-Bedingungen… im Moment geht das gar nicht. Hinzu kommt, unser Publikum erwartet ja nicht ein zweistündiges Konzert. Wir füllen ja einen Abend, das sind fünf Stunden. Dazu bin ich im Moment nicht in der Lage.
Jetzt will sich Peter Stübinger erst mal erholen. Der 77-Jährige denkt auch darüber nach, die Abschlusskonzerte der Telstars eventuell kürzer zu gestalten.
Die Telstars gibts seit 1964, sie haben über 32 Jahre bis 1996 in ganz Süddeutschland über 5.000 Auftritte absolvierte.
Eigentlich sollte es am 26.August zur Limmersdorfer Lindenkerwa ein Wiedersehen geben und dann im Oktober noch eines im Tanzcenter in Trockau. Hintergrund ist, dass ein Konzert zum 60sten Bandjubiläum im April in Modschiedel total ausverkauft und ein Riesen Erfolg war.
Die Telstars, wurden seinerzeit aus der Tanzkapelle Kasendorf gegründet. Die Telstars waren Klaus Ströbel (Gitarre), Georg Glenk (Schlagzeug), Georg Reichel (Bass), Rudi Hofmann (Gitarre, Sax), Hans Kolb (Sax, Percussion) und Peter Stübinger (Keyboard), der bereits mit 17 Jahren der Boss der Gruppe war und die TELSTARS später zur Profiband machte.